VolterraVielleicht sind es die 200 Meter Höhenunterschied, die Volterra so imposant und trutzig wirken lassen. Eingebettet ist die Stadt in die Balze, steil abfallende Hänge, die das Landschaftsbild bestimmen. In Volterra (bedeutet: die, die über das Land fliegt) scheint die Hochkultur der Etrusker noch gegenwärtig zu sein.
Ein gigantischer Mauerring schließt Volterra in sich ein und betont den antiken Charakter. Wer ein Souvenir aus dieser Stadt mitbringen will, kann auf Edles zurückgreifen: Alabaster! Neben allerhand Nippes finden sich schöne Vasen und Schalen. Museo Etrusco GuarnacciDas etruskische Museum bewahrt eine der bedeutsamsten Sammlungen der Toscana. Es enthält unter anderem eine Sammlung von etwa 600 Aschenurnen aus dem 5. bis 1. Jahrhundert vor Christi Geburt. Außergewöhnlich sind die seit dem 3. Jahrhundert angefertigten Reliefdarstellungen auf den Alabastergefäßen. Die Etrusker verewigten neben den mythologischen Darstellungen das Antlitz ihrer Verstorbenen auf den Urnen. Herausragende Stücke sind z.B. der Terrakottadeckel, der im Stil des poetischen Realismus ein Ehepaar beim Festmahl darstellt oder die Bronzestele „Ombra della Sera“ aus dem 3. Jh. vor Christi Geburt. Teatro RomanoEin absolutes Volterra-Highlight ist das Teatro Romano. Das römische Amphitheater wurde unter Kaiser Augustus erbaut und erst 1951, nachdem es viele Jahrhunderte verschüttet war, wieder ausgegraben. 1997 wurden die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen. Erst einige Jahrhunderte nach Augustus stattete man die Anlage mit exklusiven Thermen aus: Es gab ein Frigidarium (Kaltwasserbad), ein Caldarium (Warmwasserbad) und ein Tepidarium (Abkühlbad).
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