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Coronavirus in Italien: Bedeutung der Reisebeschränkungen in Italien und Deutschland

Unsere Corona-Garantien für neue Buchungen 2021 und Ihr Vorgehen für bestehende Buchungen (Stand 06.04.2021)

Nachdem der letzte Sommer uns noch recht sorgenfreie Reisen ermöglichte und die Pandemie für einige Monate sowohl in Italien als auch in Deutschland abgeflaut war, beherrscht wieder eine erhebliche Unsicherheit die Reiseplanung. Die Menschen in Italien und Deutschland hatten es geschafft, mit viel Disziplin und Geduld die Infektionszahlen gering zu halten. Seit Oktober breiten sich die Infektionen wie erwartet verstärkt aus. Sowohl in Italien als auch in Deutschland wurden in der Folge erneut weitreichende Schutzmaßnahmen erforderlich, um nicht die Kontrolle über das Infektions-Geschehen zu verlieren.

Können Sie nun für das Jahr 2021 buchen oder sollte man wegen der derzeitigen Entwicklung abwarten? Wie Sie im Folgenden sehen werden, können Sie dank unserer Corona-Garantien bereits jetzt buchen. Wir holen für Sie von den Gastgebern das Einverständnis mit einer kostenfreien Stornierung (Details finden Sie unten unter III.) für den Fall ein, dass erhebliche Reisehindernisse aufgrund von Corona-Maßnahmen in Italien oder der in Deutschland geltenden Vorschriften zur Pandemie-Bekämpfung bestehen sollten. Wir sorgen in Zusammenarbeit mit den Eigentümern der Urlaubs-Domizile dafür, dass Sie mit einer Buchung kaum ein höheres wirtschaftliches Risiko eingehen als ohne die Corona-Epidemie bestehen würde.

Uns erreichen auch schon einige besorgte Anfragen wegen bereits abgeschlossener Buchungen für dieses Jahr. Details dazu können Sie unter Punkt III. nachlesen. Eine Zusammenfassung lesen Sie hier vorab:

Derzeit klären wir mit den Eigentümern ab, ob für die Buchungen mit Anreise im März, April und Mai die Restzahlungsfristen und die Geltung der Stornogebühren in Höhe von 20 % über den Zeitpunkt acht Wochen vor Anreise hinaus verlängert werden können. Bisher haben alle Eigentümer zugesagt. Sobald die Restzahlungen und Erhöhung der Stornogebühren für die Reisen im Juni bevorstehen, klären wir die Aufschübe mit den entsprechenden Eigentümern.

Für Reisezeiträume ab ca. Mitte Mai lässt sich die Entwicklung der Situation noch nicht abschätzen. Auch, wenn sich die Britische Mutation B.1.1.7 in Deutschland stark ausbreitet, lassen sich noch keine Schlüsse auf diese Reisezeiträume ziehen. Daher bitten wir Sie, mit einer Umbuchung auf 2022 oder einer Stornierung noch abzuwarten, wenn Ihre Anreise ab Mitte Mai stattfinden würde.

Umbuchungen von Reisen mit Anreise bis ca. Mitte Mai auf eine Zeit später im Jahr 2021 werden von den meisten Eigentümern dagegen jetzt schon akzeptiert.

Wir möchten Ihnen auf dieser Seite darüber hinaus die wesentlichen Informationen zum Thema Italien-Reisen aufbereiten.

Bevor wir Ihnen im Einzelnen die Lage in Italien und Deutschland sowie unsere konkreten Lösungsvorschläge für Ihre Reise darstellen, noch einige allgemeine Worte zur „Coronavirus-Krise“.

I. EINIGE EINLEITENDE WORTE

Wir möchten unseren geschätzten Kunden zuerst danken, dass sie sich in dieser schwierigen Situation nicht von der allgemeinen Panikwelle haben anstecken lassen und so besonnen reagiert haben. Die meisten unserer Kunden haben im Frühjahr des letzten Jahres zuerst abgewartet und sich dann zu einer Umbuchung entschlossen. Das war vor allem für die in großer Sorge schwebenden Gastgeber in Italien wichtig, die ein schwieriges Jahr erlebt haben. Ihre Gelassenheit hat uns auch erlaubt, organisiert zu bleiben und die vielen Anfragen und Umbuchungswünsche und auch Stornierungen gewissenhaft und individuell zu bearbeiten und Lösungen mit Ihnen und den Eigentümern der Domizile abzustimmen. Auf diese Weise werden wir diese Krisensituation zusammen mit Ihnen auch längere Zeit unter Kontrolle haben.

Außerdem haben wir durch unser erfolgreiches und bedachtes Wirtschaften in den letzten Jahren sichergestellt, dass unsere finanziellen Reserven uns auch dann die Existenz sichern werden, wenn diese Krise auch noch über das Jahr 2021 anhalten sollte. Unsere Stammkunden kennen unsere bodenständige Geschäftspraxis ohnehin schon.

II. DIE DERZEITIGE LAGE:

IN ITALIEN:

Für die Einreise nach Italien muss ein negativer PCR-Corona-Test oder ein Antigen-Test (dessen Ergebnis wesentlich schneller vorliegt) nachgewiesen werden können. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden vor Einreise sein. Antigen-Selbsttests reichen nicht aus. Der Test muss von einer offiziell zertifizierten Stelle (Arzt, Apotheke, Testzentrum) erstellt worden sein und Sie müssen ein schriftliches Testergebnis mitführen (in deutscher Sprache reicht aus).

Einreisende müssen sich für fünf Tage in Quarantäne begeben, auch wenn sie einen solchen Corona-Test mit negativem Ergebnis vorlegen können. Erkundigen Sie sich bei der Stelle, die Sie für den Corona-Test wählen möchten, ob Sie dort ein schriftliches Testergebnis erhalten. Einige Testzentren teilen das Ergebnis über die Corona-App mit. Uns ist nicht bekannt, ob in Italien auch die elektronische Dokumentation über die Corona-Warn-App (wie in Deutschland) ausreicht.

Bei der Einreise nach Italien müssen Sie eine Selbsterklärung für jeden Reiseteilnehmer ausfüllen und mitführen, die Sie unter folgendem Link herunterladen können:
https://www.esteri.it/mae/it/ministero/normativaonline/decreto-iorestoacasa-domande-frequenti/focus-cittadini-italiani-in-rientro-dall-estero-e-cittadini-stranieri-in-italia.html  

Vor der Einreise nach Italien dürfen Sie sich nicht länger als 12 Stunden in Österreich aufgehalten haben. Falls Sie doch länger als 12 Stunden in Österreich waren (z.B. für eine Zwischen-Übernachtung), müssen Sie sich nach der Einreise in Italien für 14 Tage in Quarantäne begeben und müssen innerhalb von 48 Stunden nach Einreise einen weiteren Corona-Test durchführen.

Seit dem 24.10.2020 hat die italienische Regierung das Land in weiße, gelbe, orange und rote Risikozonen eingeteilt, die das Covid-Infektionsgeschehen in den einzelnen Regionen abbilden. Weiße Zone ist eine Region, wenn über drei Wochen die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner unter 50 liegt. Am 05.04.2021 lag die 7-Tages-Inzidenz für Italien bei 225, für die Toskana bei 273.

Die Toskana ist derzeit (Stand 06.04.2021) als rote Zone eingeordnet.

Die Zonen werden ständig überprüft und die Regionen laufend neu eingeordnet. Weitgehend frei bewegen darf man sich nur noch in den weißen und gelben Zonen.

Restaurants dürfen in den gelben Zonen Gäste zwischen 05.00 Uhr morgens und 18.00 Uhr abends an den Tischen bedienen. Abends nach 18 Uhr darf auch in den gelben Zonen in Restaurants nicht an Tischen gegessen werden. In den orangen und roten Zonen dürfen Restaurants in der gleichen Zeit lediglich Speisen zur Mitnahme verkaufen, die nicht vor Ort im Restaurant verzehrt werden dürfen. Geschäfte sind in den gelben Zonen geöffnet. Auch Museen dürfen in den gelben Zonen wieder öffnen.

Zu touristischen Zwecken darf man sich in den orangen Zonen nicht mehr ohne wichtigen Grund aus der eigenen Ortschaft des Wohnorts bewegen mit der Ausnahme, dass man in kleine Orte mit bis zu 5.000 Einwohnern fahren darf, die nicht weiter als 30 Kilometer entfernt sind. In den orangen Zonen sind Reisen zu touristischen Zwecken erlaubt. Restaurants dürfen nur Speisen zur Abholung verkaufen, im Restaurant dürfen Speisen nicht verzehrt werden.

In den roten Zonen ist das Reisen untersagt. Die eigene Wohnung darf nur zu beruflichen Zwecken und aus gesundheitlichen Gründen verlassen werden.

Das Reisen zwischen den Regionen (also z.B. von der Lombardei in die Toscana oder nach Venetien) ist in der Zeit bis 30.04.2021 verboten. Das bedeutet, dass Sie in die Toskana derzeit nur via Flugzeug mit Zielflughafen Florenz oder Pisa einreisen können. Voraussichtlich ab dem 30.04. können Sie – eine positive Entwicklung des Infektionsgeschehens vorausgesetzt - auch wieder mit dem Auto in die Toskana fahren und dabei die nördlich der Toskana liegenden Regionen durchqueren.

In ganz Italien gilt derzeit eine Sperrstunde von 22 Uhr bis 5 Uhr morgens, mit Ausnahme der weißen Regionen, zu denen derzeit keine Region Italiens gehört.

Mit einer Körpertemperatur von über 37,5 °C darf man die Ferienwohnung, das Zimmer oder das Ferienhaus in Italien nicht verlassen.

IN DEUTSCHLAND:

Für das Reisen relevante Regelungen:

Seit das Robert-Koch-Institut Italien wegen des Infektionsgeschehens in der Coronavirus-Epidemie zum Risikogebiet erklärt hat, gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für ganz Italien:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/italiensicherheit/211322

Das Reisen nach Italien ist nicht verboten, das Auswärtige Amt warnt aber davor.

Österreich erlaubt die Durchreise nach Italien sowie die Rückreise ohne Einschränkungen.

Die Schweiz gestattet die Durchreise von Deutschland aus in andere Reiseländer und die Rückreise nach Deutschland.

Die Aus- und Einreise ist ohne triftigen Grund zulässig.

Einreise-Quarantäne Verordnungen der Bundesländer:

Die neuen Verordnungen sehen eine Quarantänepflicht in Deutschland nur noch für eine Rückkehr aus einem Reiseland vor, wenn das Auswärtige Amt und in dessen Folge das Robert Koch Institut (RKI) die bereiste Region zu einem Risikogebiet erklärt.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Für das Beispiel Bayern können Sie die Einreise-Quarantäne-Verordnung hier lesen:

https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayEQV

Für die Einordnung als Risikogebiet wird darauf abgestellt, ob eine Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen (="7-Tage Neuinzidenz") in dem jeweiligen Reiseland überschritten wird.

Dabei ist es inzwischen gängige Praxis des Auswärtigen Amts bzw. des RKI, nicht mehr ganze Länder zu Risikogebieten zu erklären, sondern nur noch die Unter-Regionen in einem Land, in denen wegen einer hohen Infektionsdichte ein besonders hohes Infektionsrisiko besteht.

Laut den Einreise-Quarantäne-Verordnungen der meisten Bundesländer müssen Sie sich nach der Einreise nach Deutschland aus einem Risikogebiet für mindestens fünf Tage in Quarantäne begeben. Erst am fünften Tag nach der Einreise darf ein Corona-Test durchgeführt werden. Wenn Sie z.B. an einem Samstag zurückkehren, können Sie sich am Morgen des Donnerstags einem Antigen-Schnell-Test unterziehen und mit dem innerhalb von 30 Minuten vorliegenden Ergebnis die Quarantäne beenden. Der Test muss von einer zertifizierten Stelle (Arzt, Apotheke, Testzentrum) durchgeführt werden. Neben PCR-Tests sind auch Antigen-Schnelltests ausreichend, deren Ergebnis noch am gleichen Tag vorliegt. Sie können also, wenn Sie am Morgen des fünften Tages einen Antigen-Schnelltest durchführen ca. 30 Minuten danach in die Arbeit gehen (in unserem Bsp. noch am Donnerstag). Das Testergebnis muss schriftlich nachgewiesen werden und den Hersteller des angewandten Tests erkennen lassen. Die Anforderungen an die Genauigkeit des Tests können Sie hier nachlesen:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html

Wer keinen Corona-Test durchführen lässt, muss sich insgesamt für zehn Tage in Quarantäne begeben.  

Achtung! Eine Besonderheit gilt in NRW:
Hier können Sie die Quarantäne nach der Wieder-Einreise nach Deutschland vollständig vermeiden, wenn Sie sich maximal 48 Stunden vor oder unmittelbar nach der Einreise nach Deutschland einem Corona-Test unterziehen. Dafür reicht ein Antigen-Schnelltest, der beim Arzt, in der Apotheke oder im Testzentrum angeboten wird.
https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-modifiziert-einreiseregelungen-einreisende-aus-risikogebieten

Unter dem folgenden Link können Sie die Einreise-Quarantäne-Verordnungen der einzelnen Bundesländer abrufen:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198

Nach Rückkehr aus einem Risikogebiet müssen Sie sich bei Ihrer Kreisverwaltungsbehörde (in Bayern Landratsamt) melden. Es existiert eine digitale Möglichkeit zur Anmeldung (Informationen des RKI unter: www.einreiseanmeldung.de/# ).

LANDESINTERNE REGELUNGEN IN DEUTSCHLAND:

Ab dem 08.03.2021 änderten sich abermals die Einschränkungen und Verhaltens-Regeln in der Corona-Pandemie.

Hier finden Sie einen Überblick über die ab 08.03.2021 in Bayern geltenden Regelungen:

https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-corona-regeln-aktuell-1.4878824

Die Unterschiede in den Bundesländern werden hier zusammengefasst:

https://www.twobirds.com/de/news/articles/2021/germany/covid-19-verordnungen-und-verfuegungen-bl

Mit den Beschlüssen vom 23.03.2021 wurden wiederum die vor dem 07.03. geltenden Regelungen der jeweiligen Landes-Infektionsschutzverordnungen in Kraft gesetzt und die ab dem 08.03. geltenden Lockerungen ausgesetzt. Die Bundesländer setzen diese Beschlüsse noch in ihren Landes-Verordnungen in den nächsten Tagen um.

Für Bayern werden die bisher seit 08.03.) geltenden Regelungen recht übersichtlich nach Themen geordnet in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der alten, bald abzuändernden Fassung nachlesen: https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_12?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Die im ersten Wurf der Entscheidung in der Ministerpräsidenten-Konferenz vom 23.03. und 24.03. noch vorgesehene Festlegung des 01.04. und 05.04. als „Ruhetage“ wurde am 24.03. wegen erheblicher Bedenken gegen die Praktikabilität zurückgenommen.

Übrigens ist in § 56 des bayerischen Infektionsschutzgesetzes geregelt, dass Arbeitgeber die Quarantäne-Zeit nicht vom Urlaub abziehen dürfen und den Arbeitnehmern auch keine Nachteile bei den Gehaltszahlungen entstehen dürfen. Der Arbeitgeber kann für den entstandenen Schaden eine Entschädigung vom Staat verlangen. Andere Bundesländer dürften ähnliche Regeln enthalten.

III. Kostenfreie Stornierung in Absprache mit den Gastgebern (Stand 08.03.2021)

1. Neue Buchungen für das Jahr 2021

Für alle neuen Buchungen für das Jahr 2021 haben wir für den Fall konkreter und nicht unerheblicher Reisebeschränkungen an Ihrem gebuchten Reiseziel die Lösung einer kostenfreien Stornierungsmöglichkeit ausgearbeitet, die wir uns für jede Buchung von den Eigentümern bestätigen lassen. Der weit überwiegende Teil der Eigentümer hat sich mit unserem Vorschlag einverstanden erklärt und bietet Ihnen so eine sehr attraktive Möglichkeit, das Corona-bedingte Risiko für eine gebuchte Reise sehr weitgehend zu begrenzen.

Sie erhalten dann bei der Buchung ein Buchungsformular, das die Stornierungsbedingungen abweichend von den sonstigen AGB abändert, die im Folgenden beschriebene kostenfreie Stornierungsmöglichkeit unter bestimmten Bedingungen festschreibt und so die in der Pandemie relevanten objektiven Risiken für gebuchte Reisen weitgehend ausschließt.

Damit Sie kostenfrei stornieren können, muss kurz vor Ihrem Reisetermin feststehen, dass erhebliche Hindernisse für eine Reise in die Toskana bzw. Ihr gebuchtes Reiseziel bestehen. Solche erheblichen Reisehindernisse liegen zum Beispiel vor, wenn sich Reisende in der Toskana aufgrund eines Corona-bedingten Lockdown nicht frei bewegen können, wenn eine Anreise unmöglich ist (z.B. wegen eines Durchreiseverbots in Österreich und der Schweiz), wenn wegen hoher Neuinfektionszahlen in der Toskana bei der Rückkehr nach Deutschland eine Quarantänepflicht für mehr als 3 Tage besteht, oder wenn die touristische Infrastruktur weitgehend außer Betrieb gesetzt wird (v.a. Restaurants). Es müssen also objektive Gründe vorliegen, damit nicht die normalen Stornierungs-Konditionen mit höheren Stornogebühren gelten, sondern Sie – nach Einverständnis der meisten Eigentümer – die Reise kostenfrei stornieren.

Einzelne Eigentümer bieten lediglich eine Umbuchungsmöglichkeit auf das nächste Jahr an. Die kostenfreie Stornierung muss in einigen Fällen, abhängig vom Einverständnis des jeweiligen Eigentümers, mindestens eine Woche vor Anreise, aber nicht wesentlich früher erklärt werden, in anderen Fällen muss die Stornierung mindestens 28 Tage vor Anreise erklärt werden. Wir informieren Sie über die Regelung des von Ihnen gewählten Domizils.

Eine kostenfreie Stornierung oder ähnliche Vergünstigungen sind nicht möglich, wenn sich ein Gast vor der Anreise mit Corona infiziert, wenn er sich wegen eines Kontaktes zu einem mit dem Coronavirus Infizierten in Quarantäne begeben muss, wenn andere subjektive oder persönliche Gründe für die Stornierung bestehen oder, wenn lediglich das Infektions-Geschehen erhöht ist und Sie sich vor baldigen neuen Reisebeschränkungen sorgen, aber noch keine der oben genannten Reisebeschränkungen von der italienischen oder der deutschen Regierung angeordnet wurde.

Diese beiden persönlichen Risiken bei Ihnen eintretender, nicht staatlich allgemein angeordneter Reisehindernisse können Sie durch eine Ergänzende Reiserücktrittsversicherung, z.B. bei der ERGO Reiseversicherung, absichern. Dazu müssen Sie bei den meisten Versicherungen, wie auch bei der ERGO, eine zugrundeliegende allgemeine Reiserücktrittsversicherung abschließen, die Sie mit einer Corona-Ergänzungs-Versicherung um die genannten persönlichen, Corona-spezifischen Risiken erweitern können. Bitte beachten Sie bei der Wahl des Versicherungsunternehmens, dass die meisten Versicherungen, wie derzeit (Stand 31.01.2021) z.B. die der Allianz, die Erstattung von Stornogebühren ausschließen, wenn für Ihr Reiseziel in Ihrem Reisezeitraum eine Reisewarnung gilt. Damit wächst bei solchen Versicherungen das Kostenrisiko für Sie und wird von den meisten Eigentümern unseres Programms nur unter der zusätzlichen Voraussetzung eines zugleich bestehenden staatlichen, erheblichen Reisehindernisses abgefedert.

Die Reiserücktrittskosten-Versicherung der ERGO schließt seit dem 08.02.2021 die Fälle einer geltenden Reisewarnung NICHT mehr aus und deckt sowohl das Risiko ab, dass Sie selbst oder ein nahes Familienmitglied an Covid-19 erkranken, als auch das Risiko einer individuell angeordneten Quarantäne wegen eines direkten Kontaktes zu einer infizierten Person. Uns ist derzeit keine andere Versicherung bekannt, die die Corona-spezifischen persönlichen Risiken so weitgehend übernimmt. Bis zum 08.02. deckte die Reiserücktritts-Versicherung der ERGO nur die eigene Erkrankung mit COVID-19 ab und ist im Falle einer Geltenden Reisewarnung ausgeschlossen.

Unter dem folgenden Link können Sie sich über die Details informieren und auch eine Versicherung abschließen. Eventuell lässt sich mit der ERGO Versicherung auch eine Geltung der ab dem 08.02.2021 zu veröffentlichenden, erweiterten Risiko-Deckung für solche Versicherungen vereinbaren, die vor dem 08.02. abgeschlossen wurden. Wir klären das für Sie gerne mit der ERGO Versicherung ab.

Reiserücktrittsversicherung bei der ERGO Reiseversicherung

Natürlich wären die Gastgeber und wir auch im Falle eines objektiven Reisehindernisses dankbar, wenn Sie mit einer Umbuchung auf das Folgejahr 2022 bei Begrenzung der Stornogebühr auf nur 20% einverstanden wären. Diese Lösung konnte als Minimalkonsens dieses Jahr in praktisch allen Fällen mit den Eigentümern verhandelt werden, auch wenn die Hindernisse eher in einer Quarantänepflicht in Deutschland lagen.

2. Vorgehen für die bestehenden Buchungen aus letztem Jahr

Wenn Sie bereits letztes Jahr für 2021 gebucht haben, unterstützen wir Sie natürlich mit dem gewohnten Engagement und stellen sicher, dass Sie die weitere Entwicklung ohne großes Risiko abwarten können. Wir lassen uns für Sie von den Eigentümern bestätigen, dass Sie die Restzahlung nicht leisten müssen, solange die Reisehindernisse in Italien fortbestehen und dass sich so lange auch die Stornierungsgebühren nicht über 20 % hinaus erhöhen, wie es eigentlich ab dem 56. Tag vor Anreise der Fall wäre. Viele Eigentümer haben diesem Vorgehen schon zugestimmt, damit Sie weiterhin auf eine Verbesserung der Lage warten und Ihre Reise schließlich hoffentlich antreten können.

Ab wann müssten Sie die Reise dann umbuchen oder stornieren? Wir bitten Sie, die Entwicklungen genau zu beobachten und sich auf unserer Webseite und im Internet informiert zu halten, damit Sie den Zeitpunkt nicht verpassen, in dem die Reisebeschränkungen entfallen. Die relevanten Reisehindernisse in Italien bestehen derzeit

  1. in dem Verbot, von einer Region in eine andere Region zu reisen (z.B. von Süd-Tirol in die Toskana über das Veneto und Emilia Romagna)
  2. und in einer Einordnung der Toskana als orange oder rote Zone, weil in beiden Fällen ein touristisches Beherbergungsverbot gilt.

In diesen beiden Fällen ist das Fortbestehen der Reisebeschränkungen klar und keine Umbuchung oder Stornierung veranlasst. Beachten Sie aber bitte, dass eine Stornierung oder Umbuchung in der Regel nur dann möglich ist, wenn das Reisehindernis kurz vor der Anreisedatum feststeht. Das bedeutet, dass momentan (Stand 22.03.2021) Stornierungen und Umbuchungen für die Pfingstferien ab 22.05. noch nicht möglich sind.

Sobald aber diese Reisehindernisse beide entfallen, ist besondere Vorsicht geboten, weil eine unklare Lage entstehen kann. Sie müssten dann unterscheiden:

Fall 1):     Wenn Sie die Reise ohnehin antreten möchten, können Sie sich nach dem Entfallen dieser beiden Reisehindernisse auf Ihre Reise freuen.

Fall 2):           

Wir bitten Sie aber, die Situation in Italien und Deutschland gründlich zu erfassen und zu überlegen, ob auch für Sie persönlich alle Reisehindernisse beseitigt sind. Es kann sich eine Situation ergeben, in der die wesentlichen Beschränkungen in Italien entfallen, aber in Italien oder in Deutschland noch andere Beschränkungen bestehen bleiben (Restaurants in der Toskana nicht uneingeschränkt geöffnet oder Quarantänepflicht in Deutschland nach der Rückkehr für mindestens 5 Tage mit anschließendem Test, also insgesamt ca. 6 Tage). Diese verbleibenden Beschränkungen werden für die Eigentümer unter Umständen kein Anlass sein, Ihnen weiterhin die Restzahlung aufzuschieben und die Stornogebühren auf 20 % einzufrieren. Sie werden vielmehr häufig zu den normalen Vertragsbedingungen übergehen. Sollten Sie also aus persönlichen Gründen (beruflicher Art, z.B. wegen der Quarantäne in Deutschland nach der Rückkehr) die Reise trotz des Wegfalls der wesentlichen Beschränkungen in Italien nicht antreten können oder wollen, müssten Sie dann bitte umgehend mit uns Kontakt aufnehmen und nach einer Abklärung der Möglichkeiten umbuchen oder stornieren. Wir klären in diesem Fall gerne für Sie die Möglichkeiten beim jeweiligen Eigentümer Ihres gebuchten Domizils ab. Wir werden die Eigentümer informieren, dass unsere Kunden in diesem Fall noch eine Übergangsfrist von einer Woche erhalten müssen und dass jeder Eigentümer, der diese nicht gewähren will, uns jetzt darüber informieren muss. Auch werden wir versuchen, in dieser Situation alle Kunden über ein Sammelschreiben zu informieren. Doch wir können nicht garantieren, dass wir in dieser Situation nicht einem zu großen Ansturm an Nachfragen ausgesetzt sind, der uns nicht mehr ermöglicht, für jeden Kunden mit dem jeweiligen Eigentümer einzeln die Optionen zu klären und im Anschluss wieder auf ihn zuzugehen. Dies würden wir hier auf unserer Webseite signalisieren. Daher ist es wichtig, dass Sie sich aktiv über die Entwicklungen informieren. Wir werden hier weiterhin die aktuellen Entwicklungen veröffentlichen, vor allem auch, wenn ein Wegfall der Reisebeschränkungen angekündigt wird, damit Sie die erforderlichen Schritte beurteilen können. Üblicherweise sollte sich eine massive Änderung der Lage vorher ankündigen und auch in den Medien anklingen.

Wir hoffen, dass Sie dank der Garantien der Eigentümer unserer Urlaubs-Domizile Mut zur Urlaubsplanung haben und sich ein wenig Vorfreude auf Ihre geplante Reise in 2021 bewahren, auch wenn es angesichts der momentanen Situation schwierig erscheinen mag.

Wir unterstützen Sie jedenfalls gerne bei der Urlaubsplanung. Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie Fragen zu den Domizilen, zur Situation in Italien und Deutschland oder zu unseren Buchungs-Konditionen haben.


Ihr Terra- Antiqua Team